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Vortrag und Diskussion: Geteilte Geschichte – verschiedene Erinnerungen?

Do 10.10.2019 18.30 Uhr, Eintritt frei
Gerhart-Hauptmann-Haus, Bismarckstr. 90, 40210 Düsseldorf, Konferenzraum

Geteilte Geschichte – verschiedene Erinnerungen? Das deutsch-polnische Schulbuchprojekt „Europa – Unsere Geschichte“ als Meilenstein im Dialog über historische Erfahrungen in Europa
Vortrag und Diskussion


Die Gefahr von Missverständnissen ist im deutsch-polnischen Dialog über Geschichte allgegenwärtig. Historische Ereignisse selbst können überall zum Gegenstand oder Bezugspunkt aktueller Konflikte werden. Das zeigt, dass der Dialog über die im doppelten Wortsinn „geteilte Geschichte“ (shared and divided) überaus wichtig ist. Er kann helfen, Brücken zu bauen, anstatt Gräben zu vertiefen.
Vor diesem Hintergrund kann man die symbolische und bildungspolitische Bedeutung des deutsch-polnischen Geschichtsbuchprojekts kaum überschätzen: Unter dem Titel „Europa – Unsere Geschichte“ erscheint 2016-2020 eine vierbändige Lehrwerkreihe für den Geschichtsunterricht in Deutschland und Polen. Das Schulbuch setzt sich zum Ziel, die Vielgestaltigkeit Europas und die Pluralität von europäischen Erinnerungskulturen sichtbar zu machen und in altersgemäßer Weise den Blick dafür zu schärfen, wie Geschichte geschrieben und historische Erinnerung konstruiert wird sowie zum Perspektivenwechsel anzuregen und gegenseitiges Verstehen und Empathie zu fördern. Welche Ereignisse der europäischen Geschichte sind für das polnische Selbstverständnis und die Deutung der Gegenwart zentral und welche für das deutsche? Wie wird Perspektivenvielfalt respektiert und in einem gemeinsamen Schulbuch didaktisch umgesetzt? Diese und andere Fragen machen dieses Projekt nicht nur für Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler so interessant, um darüber zu debattieren.
Zusammen mit dem Gerhart-Hauptmann-Haus und dem Polnischen Institut Düsseldorf lädt das Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung in Braunschweig zum Vortrag mit anschließender Diskussion ein, die Hintergrund und Ziele sowie Chancen und Herausforderungen des gemeinsamen Geschichtsbuchprojekts beleuchten soll.

Unsere Gäste sind:
- Wolfgang Fritzsche (Willy-Brandt-Gesamtschule Köln)
- Prof. i.R. Dr. Hans Henning Hahn (Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg)
- Katarzyna Jez (Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung)
- Margarete Polok (Gerhart-Hauptmann-Haus)
- Moderation: Dr. Sabine Grabowski (Gerhart-Hauptmann-Haus)

Im Vorfeld der Veranstaltung findet ein Fortbildungsworkshop für Lehrkräfte statt, der über das Schulbuch, sein didaktisch-methodisches Konzept und seine Einsatzmöglichkeiten im Unterricht informiert. Weitere Informationen dazu finden Sie unter http://europa-unsere-geschichte.org/ 
 

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