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Transnationaler Geschichtsunterricht? Neue Perspektiven im deutsch-polnischen Geschichtsbuchprojekt „Europa – Unsere Geschichte“

Do 10.10.2019 16-18 Uhr
Gerhart-Hauptmann-Haus, Bismarckstr. 90, 40210 Düsseldorf,

 Transnationaler Geschichtsunterricht? Neue Perspektiven im deutsch-polnischen Geschichtsbuchprojekt „Europa – Unsere Geschichte“
Fortbildungsworkshop für Lehrkräfte aus Nordrhein-Westfalen
Gerhart-Hauptmann-Haus, Bismarckstr. 90, 40210 Düsseldorf, Konferenzraum
Donnerstag,10. Oktober 2019, 16-18 Uhr

Unter dem Titel „Europa – Unsere Geschichte“ erscheint 2016-2020 eine vierbändige Schulbuchreihe für den Geschichtsunterricht in Deutschland und Polen. Aktuell liegen Band 1: Von der Ur- und Frühgeschichte bis zum Mittelalter (2016), Band 2: Neuzeit bis 1815 (2017) und seit 2019 Band 3: 19. Jahrhundert vor.

Zentrales Anliegen der für den regulären Einsatz in der Sekundarstufe I vorgesehenen Reihe ist es, die europäische Geschichte aus einer neuen, transnationalen Perspektive in den Blick zu nehmen. Traditionelle Europavorstellungen, aber auch didaktisch-methodische Herangehensweisen und unterschiedliche Schulbuchtraditionen werden hinterfragt:
• Welches didaktisch-methodische Konzept liegt einem Lehrwerk zugrunde, das mehr als einen national gebundenen Zugang zum Unterrichtsgegenstand anbieten möchte?
• Wie können Schülerinnen und Schüler für unterschiedliche Perspektiven sensibilisiert und zum Dialog befähigt werden?
• Welcher Nutzen kann sich daraus ergeben, die europäische Geschichte auch aus den Augen des Nachbarn zu betrachten?
Einführende Vorträge (Katarzyna Jez, Georg-Eckert-Institut, und Andrzej Koliński, Polnisches Institut Düsseldorf) geben einen Einblick in Entstehung und Konzeption des Unterrichtswerks sowie deutsch-polnische Kooperationen im Bildungsbereich. In einem Workshopmodul werden die Teilnehmenden die bisher erschienenen Bände auf ihre Praxistauglichkeit prüfen und sich zu Einsatzmöglichkeiten im Unterricht austauschen. Im Vordergrund steht der Erfahrungsaustausch mit Blick auf Inhalte, Methoden und Ziele. Auch die Frage, welchen Mehrwert das Lehrwerk im stark polnisch geprägten Nordrhein-Westfalen bieten kann, soll beleuchtet werden.
Die Teilnahme ist kostenlos. Auf Wunsch kann eine Teilnahmebestätigung ausgestellt werden. Teilnehmende haben die Möglichkeit, die deutschen Bände von „Europa – Unsere Geschichte“ mit einem 50% Preisnachlass zu erwerben. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion über die Bedeutung des Schulbuchs im Dialog über historische Erfahrungen in Europa statt. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.europa-unsere-geschichte.org

Anmeldung mit Angabe der Schule und Adresse bis zum 4.10.2019 an: anmeldung-dtplsb@gei.de.

Die Lehrwerkreihe „Europa – Unsere Geschichte“ entsteht in einer deutsch-polnischen Kooperation von Expert*innen aus Wissenschaft, Bildungspraxis und Verlagen und berücksichtigt die curricularen Vorgaben beider Länder. Herausgegeben wird die Schulbuchreihe von der Gemeinsamen Deutsch-Polnischen Schulbuchkommission in Zusammenarbeit mit dem Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung in Braunschweig und dem Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften, die gemeinsam auch die wissenschaftliche Koordination innehaben.



 

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