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THE THIRD ROOM. DER DRIT­TE RAUM. TRZE­CI POKÓJ

Do 01.12.2011 - So 26.02.2012 Zwischeneröffnung: Freitag, 03.02.2012, 19.00 Uhr
Kunsthalle Düsseldorf, Grabbeplatz 4, 40213 Düsseldorf und Museum für Moderne Kunst in Warschau

Ab 4. Februar 2012 zeigt die Kunsthalle eine veränderte Präsentation, die sich unter anderem auf die Arbeiten des polnischen Künstlerduos KwieKulik konzentriert. 1981 reisten Zofia Kulik und Przemyslaw Kwiek in einem Fiat durch Europa, hielten Vorträge, trafen Künstlerkollegen und dokumentierten diese Reise in Filmen, Diashows und Fotografien. Sie besuchten auch Joseph Beuys und die Düsseldorfer Kunstakademie. Das Material dieser Reise, die so auch als ideeller Ausgangspunkt für unsere Verbindung der beiden Orte dienen kann, wird erstmals vollständig gezeigt.

THE THIRD ROOM. DER DRIT­TE RAUM. TRZE­CI POKÓJ
http://www.kunsthalle-duesseldorf.de/index.php?id=295
Kunst­hal­le Düs­sel­dorf / Mu­ze­um Sztu­ki No­wo­czes­nej w Wars­zawie

Die Kunsthalle Düsseldorf und das Museum für Moderne Kunst in Warschau entwickeln ein gemeinsames, zeitgleich stattfindendes Ausstellungsprojekt als Teil der „Kultursaison Nordrhein-Westfalen in Polen 2011/2012“, das im Dialog der beiden Räume einen virtuellen „dritten Raum“ entstehen lässt.
Das Projekt, verstanden als Laboratorium oder „exercise“, wird parallele historische Phänomene der künstlerischen Traditionen an den Kunstakademien in Düsseldorf und Warschau beleuchten. Beide Akademien spielten eine wichtige Rolle bei der Entstehung alternativer pädagogischer Modelle in den 1960er und 1970er Jahren, repräsentiert einerseits durch Joseph Beuys mit seiner „Sozialen Plastik“ und dem „erweiterten Kunstbegriff“ und andererseits durch Oskar Hansen mit der Theorie und Praxis der „Open Form“.

Die zwei parallel bespielten Räume in Düsseldorf und Warschau lehnen sich an architektonische Besonderheiten, Proportionen und bestimmte räumliche Situationen des jeweils anderen Ortes an: In Düsseldorf wird eine für Oskar Hansens Klassenraum in Warschau spezifische Situation geschaffen, in Warschau eine Architektur in Referenz zu den beiden Beuys-Räumen 19 und 20 an der Düsseldorfer Akademie. Die beiden Räume fungieren so als (reale und metaphorische) Ausstellungs- und Produktionsorte für die ausgewählten Künstler, die in der Nachfolge oder Abgrenzung zu bestimmten Traditionslinien stehen oder miteinander in einen Dialog treten.

Mit: Pawel Althamer, Wolfgang Betke, Angela Fette, Stefan Höller, Stephan Kaluza, Grzegorz Kowalski, Edward Krasiński, KwieKulik, Josiah McElheny, Anna Molska, Anna Niesterowicz, Palermo, Gerhard Richter, Klaus Rinke, Thomas Schütte, Katharina Sieverding, Franz Erhard Walther, Artur Zmijewski u.a.

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