Düsseldorfer Nacht der Museen mit Łódz - "City Re:Invented"

Sa 25.03.2017 19.00 - 1.00 Uhr
Polnisches Institut Düsseldorf, Citadellstr. 7

Polnische Kultur in all ihren Facetten: Bei der NACHT gilt der Fokus Łódź, der drittgrößten Stadt Polens, die sich aktuell um die Ausrichtung der Weltausstellung EXPO 2022 bewirbt. In einem Bildervortrag wird die außergewöhnliche Stadtgeschichte vorgestellt und die junge Band LWL Little White Lies aus Łódź unterhält das Publikum mit Alternative Rock.
Parallel führen Rundgänge durch die ausdruckskräftigen Avatare-Fotografien der Künstlerin Aneta Grzeszykowska.

PROGRAMM der NdM im POLNISCHEN INSTITUT DÜSSELDORF
http://nacht-der-museen.de/duesseldorf/index3.php?&PHPSESSID=60f9f7b7111c14cba30cb10f2bc81856&class=mus&site=34&size=1

19.00 Uhr und 20.00 Uhr: Führung durch die FOTOAUSSTELLUNG „Aneta Grzeszykowska“

Aneta Grzeszykowska zeigt auf ihren Fotografien nicht nur die Körper ihrer zahlreichen Avatare. Sie veranschaulicht auch deren flüchtige virtuelle Existenz, ihr Verschwinden und ihren unvermeidlichen Tod, mitunter sogar ihre Bedeutungslosigkeit. Die Ausstellung präsentiert Fotografien, die in unterschiedlichen Schaffensphasen der Künstlerin entstanden. Darunter sind die Zyklen „Negative Book“, „Selfie“ und „Love Book“ sowie der Film „Negative Process“, eine Videodokumentation über die Entstehung ihres Zyklus „Negative Book“. Der Film liefert einen Autokommentar der Künstlerin zu ihrem Schaffen, in dem die Offenlegung der technischen Seite die tiefere, eigentlich bedeutsame Schicht ihrer Werke nicht beeinträchtigt.


19.30 Uhr und 22.00 Uhr: BILDERVORTRAG Łódź „City Re: Invented“ Geschichte. Kulturelles und touristisches Angebot von Prof. Krystyna Radziszewska

Das Leitthema der Weltausstellung ist die Revitalisierung der urbanen Stadtgebiete. Łódź erlebte seine wirtschaftliche und kulturelle Blüte im 19 Jahrhundert, als die Stadt zu einem der wichtigsten europäischen Standorte der Textilindustrie wurde. 1904 gab es schon 546 Fabriken in der Stadt, die ca. 70.000 Arbeitnehmer beschäftigten. Im Laufe des 20. Jahrhunderts geriet die Stadt in eine tiefe Krise. Die Textilfabriken mussten schließen, die Investoren zogen weg. Die einstigen Prachtbauten standen großteils leer. In den letzten Jahren begann man mit der Revitalisierung der alten Industriegebäude. Die verfallenen Fabriken wurden neu interpretiert und in moderne Einkaufszentren, Museen, Galerien, Designstandorte, Hotels und Lofts umgewandelt.
Prof. Krystyna Radziszewska ist im Institut für Germanistik an der Universität Łódź tätig. Sie hat zahlreiche Bücher und Artikel über die Deutschen und Juden der Stadt veröffentlicht und viele Texte aus dem Lodzer Getto (Litzmannstadt Getto) mitherausgegeben. Im Rahmen des Projekts Literatur und Kultur der Juden von Lodz 1918-1950, das Prof. Radziszewska leitet, wird die jiddisch-jüdische Literatur, in polnischer Sprache herausgegeben. Bisher sind fünf Bücher in dieser Reihe erschienen.

21.00 Uhr und 23.00 Uhr: LIVE KONZERT von LWL - Little White Lies
LWL - Little White Lies ist eine polnische Band aus Łódź, die 2011 von Kasia Katee Bartczak (Gesang) und Zbyszek Krenc (Gitarre) gegründet wurde. Ihres Debütalbum „Devils in Disguise“ ist ein Jahr später erschienen und wurde enthusiastisch von den Fans und Kritik in ganz Polen aufgenommen. Nach einer Zuhörerumfrage des Musikmagazins „Co jest grane/ Was spielt man“ wurde „Devils in Disguise“ als beste Platte des Jahres 2012 ausgewählt. In der Zwieschenzeit hat sich Piotr Gwadera (Schlagzeug) der Band angeschlossen. 2014 produzierten sie ihr zweites Album „Days of Chaos“, mit dem sich der Kreis ihrer Fans vergrößerte und mit dem sie ihre Position in der Polnischen Musikszene festigten.
 

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