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Der Aufbau des kommunistischen Machtapparats nach dem Zweiten Weltkrieg in Polen im Vergleich zu den anderen Ländern Mittel- und Osteuropas

Mi 14.03.2018 19.00 Uhr, Eintritt frei
Polnisches Institut Düsseldorf, Citadellstr. 7

GESCHICHTE I FILM I VORTRAG

Anlässlich des Nationalen Gedenktages für die Verfemten Soldaten lädt das Polnische Institut Düsseldorf Sie zu einer Filmvorführung und einem Vortrag ein.


DI. 13.03.2018, 19.00 Uhr, Polnisches Institut Düsseldorf
Film „Der Verfemte“ von Konrad Łęcki, PL 2017, 105 Min., OF mit deutschen Untertiteln

Der Film beleuchtet ein in Deutschland bislang fast unbekanntes Kapitel der Zeit unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg. In Polen stellten sich die Aufständischen, die kurz zuvor noch gegen die deutsche Besatzung gekämpft hatten, der sowjetischen Okkupation entgegen. Die Handlung basiert auf der wahren Geschichte eines der letzten dieser so genannten Verfemten Soldaten und Untergrundkämpfer Józef Franczak, genannt „Lalek”. Die Hauptfiguren sind Mitglieder des bewaffneten antikommunistischen Untergrunds, Menschen, die trotz der enormen Überlegenheit des Sicherheitsministeriums, unterstützt vom der sowjetischen Staatssicherheit (NKWD), bis zum Schluss für ihre Sache einstehen.
R.: und B.: Konrad Łęcki, K.: Karol Łakomiec, A.: Joanna Biskup-Brykczyńska, K.: Anna und Konrad Łęcki, M.: Szymnon Szewczyk, P.: Fundacja Między Słowami, D.: Wojciech Niemczyk, Marcin Kwaśny, Robert Wrzosek, Hanna Świętnicka.

In der Kooperation mit dem Polnischen Institut Wien


MI. 14.03.2018, 19.00 Uhr, Polnisches Institut Düsseldorf
Vortrag „Der Fluch der Besonderheit. Aufbau des kommunistischen Machtapparats nach dem Zweiten Weltkrieg in Polen im Vergleich zu den anderen Ländern Mittel- und Osteuropas.“
Dr. Maciej Korkuć, Historiker, Institut für Nationales Gedenken (Instytut Pamięci Narodowej)

Als im Mai 1945 die Bevölkerung Westeuropas das Kriegsende feierte, konnte Polen noch keine Freiheit und Unabhängigkeit genießen. Das ganze Staatsgebiet in den neuen Grenzen befand sich unter sowjetischer Besatzung und der Widerstand wurde brutal bekämpft, erst direkt durch den NKWD (Volkskommissariat für innere Angelegenheiten der UdSSR), dann durch Sondereinheiten, die unter sowjetischer Aufsicht gegründet wurden und operierten. Zehntausende wurden inhaftiert, ermordet oder in die Straflager der UdSSR abtransportiert. Im Vergleich zur benachbarten Tschechoslowakei wurde die kommunistische Macht in Polen mit Gewalt errichtet. Damals und später wurde sie durch die Garnisonen der Roten Armee und des NKWD geschützt. Die Regierung der Republik Polen, die die polnische Nation in ihrem Kampf gegen die Nazis seit 1939 führte, konnte nicht in das von der Sowjetunion besetzte Land zurückkehren. Sie setzte ihre Mission unter schwierigen Umständen aus dem Exil in den kommenden Jahrzehnten fort.
Die Erinnerung an die Mitglieder des antikommunistischen Untergrunds der Jahre 1944 bis 1956 erfuhr 2011 offizielle Anerkennung durch die Einführung des Nationalen Gedenktages für die Verfemten Soldaten. Er wird am 1. März begangen, dem Jahrestag der Vollstreckung des Todesurteils am 1. März 1963 gegen die letzten Anführer der Vereinigung „Freiheit und Unabhängigkeit“.

Polnisches Institut Düsseldorf, Citadellstr. 7, 40213 Düsseldorf, T. 0211 866 96 0
www.polnisches-institut.de

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