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Das Familienleben / Życie rodzinne von Krzysztof Zanussi

Mi 29.05.2019 19.00 Uhr
Black Box, Kino im Filmmuseum, Schulstrasse 4, 40213 Düsseldorf

Das Familienleben / Życie rodzinne
PL 1970, Drama, 92 Min., OF mit deutschen Untertiteln

Der junge Ingenieur Wit erfährt, dass sein Vater sehr krank ist. Er beschließt, ihn und seine Familie wieder zu besuchen, obwohl er sich längst von seinem Zuhause und vom Erbe der Vergangenheit gelöst hatte. Der Vater, früher ein erfolgreicher Industrieller, lebt in einer heruntergekommenen Villa mit der Schwester seiner Frau, die ihn verlassen hat, und seiner extravaganten Tochter Bella. Aus dem Besuch ergeben sich viele unvermeidliche Spannungen. Der exzellent gespielte Film mit Daniel Olbrychski, Maja Komorowska und Jan Kreczmar in den Hauptrollen, ist eine ebenso leidenschaftliche wie bittere Beschreibung zweier Welten und Generationen, die eine unüberbrückbare Kluft trennt. Seine filmisch visuelle Kraft wird oft mit Viscontis Werk verglichen.

R: und B: Krzysztof Zanussi, K: Witold Sobociński, M: Wojciech Kilar, D: Daniel Olbrychski, Maja Komorowska, Jan Nowicki, Halina Mikołajska, Jan Kreczmar u.a.


Hommage an Krzysztof Zanussi. Zum 80. Geburtstag des polnischen Regisseurs
Krzysztof Zanussi, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent, studierte zunächst Physik und Philosophie an der Jagiellonen Universität Krakau und später absolvierte er Regiestudium an der Filmhochschule Lodz. Er hat über fünfzig Spiel- und Dokumentarfilme gedreht und sich mit ihnen in die polnische Filmgeschichte eingeschrieben. Seine ersten Werke gehören zur Avantgarde des polnischen Films der 1960er- und 1970er-Jahre. Er debütierte 1969 mit „Struktura kryształu”, danach folgten weitere Werke, die oftmals die Gegenwart kritisch analysieren und gesellschaftliche und individuelle Konflikte aufzeigen. Er ist neben Krzysztof Kieślowski, Agnieszka Holland und Andrzej Wajda der wichtigste Vertreter des „Kinos der moralischen Unruhe“. Heute ist Krzysztof Zanussi ein anerkannter Regiemeister des europäischen Autorenkinos par excellence. Die Retrospektive in der Black Box ist seinem Frühwerk gewidmet.

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