Witold Gombrowicz, Berliner Notizen

Mo 07.04.2014

Das ist das Buch einer Rückkehr. Nach fast 24 Jahren im argentinischen Exil verbringt Witold Gombrowicz 1963 ein Jahr in Berlin, in West-Berlin. Und natürlich ist alles anders, und doch kehrt Gombrowicz, „ich, der Europäer“, zurück – in eine europäische Stadt, in dieses Berlin, wo „die Idylle einher ging mit einer gewissen Scheußlichkeit, bei der man sich fragen konnte, ob sie von heute oder von gestern war“. Überhaupt scheinen seine Beobachtungen, heute wieder gelesen, eigentümlich zeitgemäß: „Wie europäisch sie sind, ruhig und ungezwungen, keine Spur von Chauvinismus oder Nationalismus, weite, weltoffene Horizonte, ja, das war die modernste Jugend, die ich je gesehen hatte ...“

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